Nahrungsergänzung bei Polyneuropathie

Nahrungsergänzung bei Polyneuropathie – Welche Vitamine und Nährstoffe helfen wirklich?

Polyneuropathie – insbesondere als Nebenwirkung einer Chemotherapie – kann das tägliche Leben erheblich einschränken. Kribbeln, Taubheit, Brennen oder Muskelschwäche in Händen und Füßen gehören zu den typischen Symptomen. Viele Betroffene fragen sich:
Was kann ich tun, um meine Nerven zu unterstützen? Kann eine gezielte Nahrungsergänzung helfen?

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Vitamine und Nährstoffe bei Polyneuropathie hilfreich sein können, was die Studienlage sagt – und wie das speziell entwickelte Präparat OnLife® Sie dabei unterstützen kann.


Was ist Polyneuropathie?

Polyneuropathie bezeichnet eine Schädigung mehrerer peripherer Nerven. Sie tritt häufig als Nebenwirkung von Chemotherapie auf, da bestimmte Zytostatika auch gesunde Nervenzellen angreifen können. Die Folge: unangenehme Missempfindungen, verminderte Muskelkraft oder Koordinationsprobleme.

Da es bislang keine „Heilung“ im klassischen Sinne gibt, konzentriert sich die Behandlung meist auf Symptomlinderung und Nervenunterstützung.


Warum Nahrungsergänzung bei Polyneuropathie sinnvoll sein kann


Die Nerven benötigen bestimmte Vitamine und Spurenelemente, um sich zu regenerieren und Reizweiterleitungen korrekt durchzuführen. Studien zeigen, dass insbesondere bei Nervenschäden durch Chemotherapie oder Alkoholkonsum Mangelzustände oder ein erhöhter Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen bestehen können.

Wichtige Nährstoffe bei Polyneuropathie:


Fettsäuren (v.a. Omega 3): Sind Teil der Nervenzellmembran, sorgen für Stabilität und gute Reizweiterleitung, wirken als Antioxidantien schützend und regenerierend

PEA (Palmitoylethanolamid): dient als körpereigener Schmerzstiller, entzündungshemmend 

✅ Vitamin B1 (Thiamin): Unterstützt die Reizweiterleitung in den Nerven
Vitamin B6 und B12: Wichtig für den Aufbau von Myelinscheiden (Schutzschicht der Nerven). Mehr zum Thema B12 erfahren Sie auch im 👉Blogbeitrag B12 und Polyneuropathie.

Weitere nützliche Nährstoffe bei Polyneuropathie

✅ Folsäure: Fördert Zellregeneration
✅ Alpha-Liponsäure: Antioxidans, wirkt entzündungshemmend und nervenschützend
✅ Magnesium & Zink: Wichtig für Muskel- und Nervenfunktion
Acetyl-L-Carnitin: Studien deuten auf nervenregenerative Effekte hin.


OnLife® – gezielte Unterstützung bei Chemotherapie-induzierter Polyneuropathie


OnLife® ist kein Nahrungsergänzungsmittel im eigentlichen Sinne, sondern ein sog. Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke. Es wurde speziell für Menschen entwickelt, die unter Polyneuropathie – insbesondere nach einer Chemotherapie – leiden. Die Kombination aus hochwertigen Mikronährstoffen zielt darauf ab, die Nervenregeneration zu fördern, oxidativen Stress zu reduzieren und die Mikrozirkulation zu verbessern.


OnLife Nahrungsergänzung bei Polyneuropathie

Was OnLife® enthält:


  • Antioxidantien Omega-3 und Lycopin zur Bekämpfung freier Radikale
  • Gezielt aufeinander abgestimmte Fettsäuren (patentiertes Gemisch F.A.G.)
  • Den natürlichen Schmerzstiller PEA (Palmitoylethanolamid)

✅ glutenfrei
✅ lactosefrei
✅ entwickelt in Zusammenarbeit mit Fachärzt:innen und Pharmazeut:innen

✅klinisch getestet

🛒 Mehr zu OnLife® erfahren Sie hier: OnLife® Produktseite 


Was sagen Studien?


  • Sowohl Tier- als auch klinische Studien haben gezeigt, dass Omega-3 die Nervenleitgeschwindigkeit verbessern und die Regeneration von Nervenfasern unterstützen kann (v.a bei diabetischer PNP). Kleinere Studien deuten darauf hin, dass die Entstehung und Ausprägung von PNP unter Chemotherapie gemindert werden kann.
  • Eine Metaanalyse im Journal of Clinical Oncology zeigte positive Effekte von Alpha-Liponsäure bei Polyneuropathie-Symptomen.
  • Auch Vitamin-B-Komplexe sind laut diverser Studien hilfreich, um Nervenschäden zu lindern und zu regenerieren – insbesondere B12 bei peripheren Nervenschäden (s. auch👉 B12 bei Polyneuropathie).
  • PEA (Palmitoylethanolamid) konnte in vielen Studien neuropathische Schmerzen signifikant lindern und das Wohlbefinden steigern.

Was gibt es bei der Auswahl von Nahrungsergänzungsmitteln zu beachten?


💡Kombipräparate


Kombinierte Präparate sind in der Regel vorteilhafter als einzelne Nährstoffe: In der Natur treten Vitamine und Mineralien nie isoliert auf, sondern stets in Kombination mit anderen – was ihre Aufnahme im Körper häufig begünstigt. Verschiedene Nährstoffe beeinflussen sich gegenseitig in ihrer Bioverfügbarkeit. Es ist wichtig zu wissen, welche Vitamine und Mineralstoffe gut miteinander harmonieren, um ihre optimale Aufnahme zu gewährleisten. So sollten Nährstoffe, die sich in der Aufnahme behindern nicht gleichzeitig eingenommen werden.


🌿Natürliche vs. synthetische Nährstoffe


Unser Körper erkennt die natürliche Molekülstruktur von Nährstoffen aus der Nahrung und kann diese effizient verwerten. Synthetisch hergestellte Nährstoffe hingegen werden produziert, um beispielsweise stabiler zu sein oder dem Körper bestimmte Verarbeitungsschritte zu ersparen, wodurch ihre Verfügbarkeit verbessert werden kann. Dennoch ist bekannt, dass synthetische Varianten häufiger Nebenwirkungen verursachen und schneller zu einer Überdosierung führen können.


🏅Kosten und Qualität


Hochwertige Qualität hat ihren Preis – insbesondere bei natürlichen Rohstoffen, die meist teurer sind, dafür aber bei entsprechender Verarbeitung unter kontrollierten Bedingungen eine bessere Qualität aufweisen. Synthetische Produkte sind in der Regel günstiger, enthalten jedoch häufig zusätzliche Stoffe wie Farb-, Geschmacks- oder Konservierungsstoffe. Gerade in sensiblen Krankheitsphasen – egal ob akut oder chronisch – sollte man solche Zusatzstoffe möglichst vermeiden, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten.


⚠️ Wichtige Hinweise


❗Nahrungsergänzungsmittel können eine unausgewogene Ernährung nicht ausgleichen. Bevor Sie zu Supplementen greifen, sollten Sie Ihre Ernährung grundsätzlich optimieren, ggf. umstellen. Ziel ist eine abwechslungsreiche, nährstoffreiche Kost. Vitamine und Mineralstoffe aus Präparaten sollten stets nur unterstützend eingesetzt werden. Sie benötigen Hinweise zur richtigen Ernährung bei Polyneuropathie? Schauen Sie sich dieses 👉 E-Book dazu an.


❗Besprechen Sie die Einnahme mit Ihren behandelnden Ärzt:innen, um mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten auszuschließen und die Supplementierung sinnvoll in Ihren Therapieplan zu integrieren. Holen Sie sich gegebenenfalls fachkundige Beratung – denn nicht immer sind Ärzt:innen auf diesem Gebiet spezialisiert. Ernährungsberater:innen oder Expert:innen in der Orthomolekularmedizin können hier eine wertvolle Unterstützung bieten.


Weitere Maßnahmen neben der Nahrungsergänzung bei Polyneuropathie


💡 Tipp: Nahrungsergänzung bei Polyneuropathie ist nur Teil eines ganzheitlichen Ansatzes. Achten Sie zusätzlich auf:


  • Regelmäßige Bewegung (z. B. sanftes Gehen, Gleichgewichtsübungen)
  • Ausgewogene, vitaminreiche Ernährung
  • Stressreduktion (z. B. durch Atemtechniken, Meditation)
  • Gute Fußpflege (bei Taubheitsgefühl wichtig zur Verletzungsprävention)


Fazit: Kann Nahrungsergänzung bei Polyneuropathie helfen?


Wenn Sie unter Polyneuropathie – insbesondere nach einer Chemotherapie – leiden, kann eine gezielte Nahrungsergänzung helfen, die Nervenfunktion zu stabilisieren und die Regeneration zu fördern. Präparate wie OnLife® bieten eine sinnvolle Kombination wichtiger Nährstoffe, die gezielt auf die Bedürfnisse geschädigter Nerven abgestimmt sind.

👉 Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, bevor Sie mit der Nahrungsergänzung bei Polyneuropathie beginnen – vor allem, wenn Sie andere Medikamente einnehmen.

👉 Wertvolle Tipps zum Thema Ernährung bei Polyneuropathie inkl. Tipps für eine gezielte Nahrungsergänzung erhalten Sie übrigens in unserem E-Book "Ernährung bei Polyneuropathie". Werfen Sie gern einen Blick hinein.


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Haben Sie Erfahrungen mit Nahrungsergänzung bei Polyneuropathie gemacht? Was sind Ihre Empfehlungen? Schreiben Sie uns gern in den Kommentaren 👇!

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